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Nürnberger Südstadt bekommt Zuschlag für Sonderprogramm „Innovationen für Innenstädte“ des Bundesbauministeriums in Höhe einer Viertel Million Euro

 

Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Nürnberger Südstadt bekommt als eines von acht bundesweiten Modellvorhaben Mittel aus dem Sonderprogramm "Innovationen für Innenstädte" des Bundesbauministeriums.

Dies gab der Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Frieser bekannt, auf dessen Initiative sich die Stadt für das Förderprogramm beworben hatte. Das Programm ist mit insgesamt 1,9 Millionen Euro ausgestattet, Nürnberg bekommt 240.000 Euro im Zeitraum 2012 - 2014. Die Stadtverwaltung erhält in Kürze den Zuwendungsbescheid.

„Gerade vor dem Hintergrund der Schließung der Kaufhof-Filiale ist das ein ganz starkes Unterstützungs-Signal des Bundes, zumal Nürnberg die einzige bayerische Kommune ist, die ausgewählt wurde und sich gegen 130 Bewerbungen mit durchsetzen konnte", so Michael Frieser. „Die Südstadt ist für den Einzelhandel und die dortige Bevölkerung sowie für die Nürnberger Stadtentwicklung insgesamt von großer Bedeutung. Deshalb gilt es, alles Mögliche zu unternehmen, um dem Brachliegen des Kaufhof-Areals entgegenzuwirken. Aus diesem Grund habe ich die Stadt Nürnberg auf das Projekt aufmerksam gemacht, das helfen wird, hier stadtentwicklungspolitisch Akzente in einem schwierigen Umfeld zu setzen“, so Frieser.

Zum Hintergrund: Am 08. Juni dieses Jahres startete das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) das Sonderprogramm „Innovationen für Innenstädte“. Ziel der Bundesregierung ist es, lebendige Innenstädte und Ortszentren zu entwickeln. Es sollen besonders innovative Konzepte und konkrete Investitionen für die Innenstadt gefördert werden.

In einem mehrstufigen Verfahren hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus über 130 Bewerbungen acht Modellvorhaben ausgewählt, mit denen besonders innovative Ideen für die Innenstädte verfolgt werden. Das BMVBS stellt für die Städte Bocholt, Dessau-Roßlau, Elmshorn, Mülheim a. d. R., Nürnberg, Offenbach, Peine und die Gemeinde Illingen insgesamt 1,9 Millionen Euro im Rahmen des Forschungsfelds "Innovationen für Innenstädte" bereit.

Die geförderten Kommunen erhalten Zuwendungsbescheide für zukunftsweisende Vorhaben in ihren Innenstädten. Im Zentrum des Forschungsprogramms stehen neue Lösungen für brach gefallene oder leerstehende innerstädtische Großimmobilien, wie z.B. ehemalige Kauf- und Warenhäuser, die Umwidmung denkmalgeschützter Gebäude für moderne Nutzungen und die Revitalisierung von Gewerbebrachen.

Ziel ist es, die jetzt brach liegenden innerstädtischen Standorte wieder mit städtischem Leben zu füllen und neue Anziehungspunkte für Kultur, Gewerbe, Einkaufen, Wohnen und weitere Nutzungen zu schaffen. Zentrales Anliegen aller Projekte ist die Entwicklung neuer Ideen und Maßnahmen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. In den Projekten werden renditeorientierte und betriebswirtschaftliche Modelle ebenso verfolgt wie öffentlich und privat finanzierte kulturelle und gemeinnützige Nutzungen. Bis Oktober 2014 sollen konkrete Ergebnisse erzielt und erste Impulsprojekte baulich umgesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

© Text: Tobias Schmidt / CSU Nürnberg.


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* Dr. Alfons Baier, Freitag, 23. Dezember 2011 00:36