CSU-OV Lichtenhof


"Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" (AG Z-Bau GmbH)"

 

…alte Nürnberger kennen es noch als „die SS-Kaserne“, nicht ganz so ergraute Einheimische als die US-„Merrell  Baracks“ -- und die junge Generation geht in den „Z-Bau“.  

Während im Hauptgebäude das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ untergebracht ist, findet man im rechten Anbau, der die Grundform eines „Z“ hat, eine städtische Kultureinrichtung, die unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird.

Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" Nürnberg Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" Nürnberg

Von der Vielfalt des Angebots konnten wir uns anlässlich der Besichtigung, zu der Dr. Baier für den 10. Juni eingeladen hatte, überzeugen. Nicht nur Räume für Jugendliche, deren meist musikalischen Aktivitäten ältere Bürger eher mit Missverständnis gegenüberstehen -- dem gleichen übrigens, wie unsere Eltern  der Liebe zu Elvis und den Beatles -- sondern auch unterschiedlichsten Künstlerateliers ist hier eine Heimat geboten. 

Da sind Musiker neben Malern, Installationskünstlern neben Gauklern und Trickfilmern untergebracht, in eigenen Ateliers und Übungsräumen -- aber alle unter dem Dach des so genannten „Z-Baus“.

Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" Nürnberg Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" Nürnberg

Die eher negative Berichterstattung in der Presse ist absolut unberechtigt -- und die möglichen Kritiker der Einrichtung müssen sich zu aller erst fragen lassen, ob sie sich den Z-Bau überhaupt schon mal vom Keller bis zum Dach angesehen haben.

Auf den ersten -- voreingenommenen -- Blick mag man zunächst meinen, „abreißen“ wäre die beste Lösung.  Nach zwei Stunden intensiver Betrachtung kommt man aber zum Schluss: „Erhalten (fast) um jeden Preis!“.

Das Ensemble  hat einen ganz eigenen tollen Charme, den sich eine Halbmillionen-Stadt wie Nürnberg erhalten muss -- in der Menge seiner kulturellen  Angebote!  

Wir vom „regional zuständigen“ CSU-Ortsverband  sind dieser Überzeugung -- wir haben sie durch Augenschein und intensive Gespräche mit den dort Verantwortlichen, wie Frau Monika TAWADROUS sowie den Herren Willi REICHEL, Stefan GROSSE-GROLLMANN und Klaus-Jürgen RÜCKEL gewonnen und werden sie so auch vertreten. 

Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" Nürnberg Besuch im Kulturzentrum "Z-Bau" Nürnberg

Wir wünschen dem „Z-Bau“ eine gute Zukunft, als Bestandteil des kulturellen Gesamtangebots unserer Stadt -- denn: Wir brauchen nicht nur ein „Staatstheater“, sondern auch Techno, House und Kunst in allen Randformen.

Eine Stadt, in welcher es möglich war, den „Schönen Brunnen“ zu verunstalten, muss es auch möglich sein, Kunst- und Veranstaltungsformen zu ermöglichen, die nicht „alle“ ansprechen, an einem Ort, in den und zu dem man kommen kann -- nicht muss, wie im Staatstheater.

Übrigens, die Chance, dass die gleichen Bürger in den Z-Bau und in die Oper gehen, ist bestimmt eher gegeben, als vereinzelte Kulturbanausen zu bekehren, nämlich zum Z-Bau!

Juni-Programm des Kulturzentrums "Z-Bau" Nürnberg

www.z-bau.info

© Text & Fotos: Kurt Vogt / CSU-OV Nürnberg-Lichtenhof.


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* Dr. A. Baier, Montag, 05. Juli 2010 17:55