CSU-OV Lichtenhof "CSU Nürnberg, OV Lichtenhof"
Jahreshauptversammlung 2010 des CSU OV Nürnberg-Lichtenhof am 15. April, 19:30h
..... nicht jungfräulich, aber doch "zum ersten Mal" gab Dr. Alfons Baier als 1. Vorsitzender des OV seinen Jahresbericht ab. Neben Formalien wie der Mitgliederbewegung, der Tatsache, daß alle sitzen bleiben durften, weil wir erfreulicherweise keines Todesfalls gedenken müssen, erinnerte Dr. Baier an die "Highlights" des vergangenen Jahres.
Dies waren unter anderem der Vortrag des Leiters der Polizeiwache Süd, Herrn Benisch, im "Südpunkt": Er sprach dabei über die Arbeit der Polizei und den doch hohen Sicherheitsstandard, der gerade im Süden der Stadt gewährleistet wird. Die Aktivitäten im Wahlkampf und die Tatsache, dass gerade da, wo wir auf der Strasse im Einsatz waren, die Ergebnisse für uns wesentlich besser als im Durchschnitt ausfielen, brachte Dr. Baier ebenso in Erinnerung, wie ein gut besuchtes gemeinsames Weihnachtsessen in unserem Stammlokal, dem "Fränkischen Wirtshaus" in der Gyulaer Strasse. Auch die Besichtigung des "Südpunkt" fand grossen Zuspruch, eine Einrichtung für alle Bürger mit ganz tollen Angeboten für Bildung und Freizeit.
In der anschliessenden Diskussion wurde angeregt, den Hasenbuck noch mehr als bisher in unsere Aktivitäten einzubeziehen, sich an der Diskussion um die Neugestaltung des Nelson-Mandela-Platzes aktiv zu beteiligen, gegebenenfalls mit eigenen Aktionen.
Noch vor dem offiziellen Teil der Versammlung konnte Dr. Baier unseren Bundestagsabgeordneten MdB Michael Frieser ganz herzlich begrüssen, der einen hochinteressanten Bericht aus dem Bundestag und den dort aktuellen Themata gab. Zu aller erst ging Herr Frieser auf den Konflikt in Afghanistan ein, den auch er als kriegerische Auseinandersetzung bezeichnete. Da der Gegner aber kein souveräner Staat, sondern eine Truppe aufständischer Partisanen sei, kann von "Krieg" im völkerrechtlichen Sinn dennoch nicht gesprochen werden. Da es aber im Ergebnis für die beteiligte Truppe gleich bleibt, muss jetzt mit besserer Ausrüstung auch "aufgerüstet" werden, um die Auseinandersetzung zu einem akzeptablen Ende zu bringen und sich wieder zurückziehen zu können. "Gewinnen" können wir diesen "Krieg" ohnedies nicht, meinte Frieser abschließend.
Michael Frieser sprach auch das Thema "facebook" und andere Netzwerke an, in denen der Missbrauch der persönlichen Daten der Mitglieder an der Tagesordnung ist. Leider ist es gerade Jugendlichen immer noch nicht bewusst, welche "Langzeitschäden" sie hier mit zu vielen und zu freizügigen Informationen über sich selbst verursachen können. Jeder Personal-Chef sieht noch vor der Lektüre der Bewerbung ins Internet und schaut sich den Bewerber dort an. Wir sollten bildhaft und intensiv auf diese akuten Gefahren hinweisen. Schließlich ist die CSU die einzige Partei, die das Internet nicht als rechts-freien Raum akzeptiert!
Abschließend sagte Frieser den meist auch im Wahlkampf aktiven Anwesenden zu, laufend über die politischen Geschehnisse und die Haltung der Partei dazu zu informieren, neben seinem Brief aus Bonn auch direkt, bei Stammtischen oder Veranstaltungen wie dieser hier. Die Basis muss noch besser als bisher direkt informiert werden, um mit Argumenten für die politische Diskussion vor Ort gerüstet zu sein -- erst recht natürlich in Wahlkampfzeiten. Herr Frieser wurde mit grossem Applaus verabschiedet und auf ein baldiges Wiedersehen schon jetzt eingeladen.
© Text: Kurt Vogt / CSU-OV Nürnberg-Lichtenhof.
* Dr. A. Baier, Dienstag, 20. April 2010 22:34