CSU-OV Lichtenhof


"Zentraler Omnibusbahnhof: Möglicher Standort hinterm Südausgang"


„ Der einzig und unmittelbar betroffene Ortsverband hat sich einstimmig gegen die dauerhafte Errichtung eines ZOB auf dem Nelson Mandela Platz, also direkt hinter dem Südausgang des Hbf. Nürnberg ausgesprochen. So vertritt es auch unser Südstadt-Stadtrat Klaus Mägerlein!

Neben der Belastung der unmittelbar betroffenen Bevölkerung wäre die neuerliche Einrichtung dieses Parkplatzes für Omnibusse wider jeglicher  Vernunft und entgegen klar gemachter Zusagen des Stadtrates als der ZOB  2001/02 „vorübergehend“ hier installiert wurde.

  1. Feinstaub -- nicht nur in aller Munde, zum einen in allen Lungen und erst recht, wenn die meist älteren Omnibusse der Osteuropa-Linien hier Station machen -- mit laufenden Motoren auch in der Standphase des Be- und Entladens und des Aufenthalts, ungeachtet aller diesbezüglichen  Vorschriften.  Dies ist kein Zukunfts-Szenario, sondern Erfahrung aus der Vergangenheit, als der ZOB schon einmal -- fest versprochen nur während des Umbaus vor dem Bahnhof -- hier eingerichtet war (siehe oben). Die Bevölkerung befürchtet also nicht, sie weiss, was auf sie zukommen würde!
  2. Irrsinnige Verkehrsbelastung der Innenstadt, dann zusätzlich der Südstadt. Dieser ZOB, der in aller erster Linie dem Transfer in die osteuropäischen Staaten dient, muss nicht in der Stadt sein. Die Passagiere werden erfahrungsgemäss hauptsächlich mit PKW zum ZOB gebracht und samt viel Gepäck dort dann in die Busse übernommen.

Kaum ein Passagier kam mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, weder der Strassen- noch der U- oder Eisenbahn. Also wäre eine Anbindung und Einrichtung „weit draussen“ die absolut sinnvollste Regelung. Weder die Anfahrt in individuellen PKW, noch die Abfahrt im Bus müsste die Innenstadt berühren.

Wie viel unnötig gefahrene KM, wie viel Feinstaub, Lärm, Abgase und sonstige Belästigung durch unnötiges Verkehrsaufkommen bliebe uns erspart ???

Die Entscheidung fällt im Stadtrat, die Vorbereitung „passiert“ bei der Verwaltung.

Letztere gab alles andere als einen kompetenden,  bürgerorientierten Eindruck ab, als im Hotel Merkur am 20.09.05 eine erste „Anhörung“ stattfand.  Mit Formulierungen, wie der Feststellung, dass noch Pläne aus den 80er Jahren gelten -- und man sie nur umsetzen müsste  (das hätten wir dann davon), konnte man das Vertrauen der anwesenden Bürger nicht erreichen -- doch das war wohl auch nicht der Absicht der ranghohen Beamten.

Also können wir nur versuchen, den Stadtrat von einer absolut unsinnigen Entscheidung abzuhalten. Die Pläne der Verwaltung taugen -- jetzt in der kälteren Jahreszeit -- allemal zum zündeln.

Nein -- hier geben nicht unbedarfte Bürger ihre subjektive Meinung ab, auch nicht im Floriansprinzip. Auch jeder andere Standort in der Stadt ist ungeeignet.  Hier denken nur ganz normale Menschen, ganz normal. Nehmen die Fakten zur Basis einer vernünftigen Lösung -- und die kann nur am Stadtrand liegen. Der Vorschlag Flughafen wäre dabei sicher der beste.

Vorausgesetzt die Autobahnanbindung wird parallel dazu gebaut. Dann ist alles da -- schnelle An- und Abfahrt der durchreisenden (!) Busse, schnelle An- und Abfahrt des individuellen Zubringerverkehrs -- und für alle Fälle die U-Bahn, da wäre sogar reichlich Platz fürs Gepäck!

 Diese Ausführungen stellen die Meinung der befragten Mitglieder des Ortsverbandes dar.

Leider nicht, noch nicht, nicht in vollem Umfang auch die Meinung unserer Stadtratsfraktion.

Text: Kurt Vogt , Home Page: Dr. Alfons Baier,   stellvertr.. Vorsitzende des  OV Lichtenhof.


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* Dr. A. Baier, Mittwoch, 12. Oktober 2005 13:19