CSU-OV Lichtenhof "Einhausung des Frankenschnellweges"
Die Verringerung des allgegenwärtigen, der Gesundheit und der Lebensqualität abträglichen Lärmpegels ist als Teil des aktiven Umweltschutzes ein wichtiger Gesichtspunkt zur Wahrung und Verbesserung der Lebensbedingungen im Nürnberger Süden. Der CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Markus Söder setzt sich massiv für den Lärmschutz am Frankenschnellweg ein und erwartet hierfür von den geplanten Strukturhilfen der Europäischen Union einen Zuschuß.
Die Planung für die Ziel-2-Förderung Nürnberg/Fürth ist in der entscheidenden Phase. Bis Mai 2000 sollen -- nach Angaben von Jochen Kubosch (Leiter der EU-Kommission in München) -- die Planungen der Länder abgegeben werden. Hierbei sollte ein Projekt besonders ins Auge gefasst werden: Der Ausbau der "Frankenröhre".
So würden auf die -- für die EU in Nürnberg und Fürth förderungswürdigen -- Gebiete bis zum Jahre 2007 etwa 54 Millionen entfallen. Neben neuen Gewerbeprojekten für die Wirtschaft denkt Dr. Markus Söder v.a. an eine Verbesserung der Lebenssituation der Menschen. Die gesamte Nürnberger Südstadt sowie Leyh und Eberhardshof werden vom Frankenschnellweg durchschnitten. Hierunter leidet die Stadtentwicklung im ganzen Südwesten Nürnbergs.
Rechtlich und
finanztechnisch ist die Verwendung dieser EU-Gelder für den
Ausbau und die Gestaltung der "Frankenröhre" möglich.
Hierdurch könnte ein riesiger Schritt für die Menschen
geleistet werden. Dies gilt nicht nur für die Nürnberger
Südstadt: Das
"Ziel-2-Gebiet" umfasst ebenso die Strecke
zwischen Leyh und Eberhardshof.
Durch die jetzt beginnenden Planungen der "Frankenröhre" könnte die Bevölkerung von der Fürther Stadtgrenze bis in die Nürnberger Südstadt davon profitieren, daß beim kreuzungsfreien und somit weitgehend staufreien Ausbau des Frankenschnellweges dieser auch in eine schalldämmende Röhre verlegt wird. Für den CSU Kreisverband Nürnberg-West ist dieses Projekt das bedeutenste und wichtigste Bauvorhaben im Stadtbereich.
* Dr. A. Baier